Kill the Boss

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Ich gehöre zu den (wenigen?) Leuten, die sehr gerne ins Kino gehen. Diese Woche habe ich mir Kill the Boss von Seth Gordon angesehen. 

(Bild von damngoodcup.com)

Zu erst fällt mir der Titel auf. Warum gibt man dem amerikanischen Film Horrible Bosses in Deutschland einen anderen, aber doch englischen Titel? Wahrscheinlich hört sich das besser an und kann trotzdem vom Durchschnittsdeutschen auch mit winzigen Englischkenntnissen verstanden werden.
Nunja, zum Inhalt: 3 Freunde, Nick, Dale und Kurt, haben ganz unterschiedliche Berufe - Büromensch, Zahnarzthelfer und Buchhalter -, aber alle das gleiche Problem: Ihre Chefs sind unausstehlich.

(Bild von pinoyexchange.com)

Nick sieht nie das Tageslicht und leidet unter seinem Psycho-Boss Dave Harken (grandios gespielt von Kevin Spacey). Dale hat eine sexbesessene Chefin, die ihn belästigt und erpresst. Die wenigsten Männer fänden es unangenehm, plötzlich einer ziemlich nackten Jennifer Aniston als Zahnärztin gegenüber zu stehen, doch Dale möchte seiner Verlobten treu bleiben. Kurt scheint eigentlich einen Glücksgriff in Sachen Vorgesetzter gemacht zu haben, doch der verstirbt plötzlich und die Firma wird seinem koksenden Sohn weitergeführt. Eines Abends in einer Bar beschließen die drei, dass es so nicht mehr weitergeht und aus einem Scherz entsteht die Idee, die Chefs einfach umzubringen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine witzige und pannenreiche Story mit Observierungen, Erpressungen und Mordversuchen.

 
Ich mochte an dem Film besonders, dass man sich richtig gut unterhalten fühlte, ohne dass die Gags sonderlich platt sind. Das Echo in der Presse scheint auch weitgehend positiv zu sein.

Gönn Dir doch einfach mal wieder einen Abend im Kino: Man zappt nicht weg, niemand stört mit Anrufen und man ist auch nicht versucht, nebenbei noch die Mails zu checken.


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